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Social Networking bringt dem mobilen Internet meistes Wachstum
Der am schnellsten wachsende Anwendungsbereich des mobilen Internets der USA ist Social Networking. Das hat eine aktuelle Studie von comscore ergeben. Von den rund 70 Millionen Handynutzern in den USA, die schon Apps auf ihrem Handy besitzen und verwenden, nutzen rund 15 Millionen diese für den Zugriff auf Dienste wie Facebook und Twitter. Steigerung zum Vorjahr: 240 Prozent. Bei den 73 Millionen US-Handybesitzern, die per mobilem Browser im Web unterwegs sind, nutzen gar 30 Millionen die sozialen Netzwerke von unterwegs. Ein weiteres Wachstum wird erwartet.
www.comscore.com
The Future of Social Media: Gerd Leonhard blickt nach vorn
Gerd Leonhard, einer der profiliertesten Medienanalytiker, hat es auf dem Picnic 2009 in Amsterdam noch mal sehr deutlich herausgestellt: Wer heute (morgen) Social Media machen will, muss offen sein. Open Social heißt das Stichwort. Und: Broadcasting wird zu Peercasting. Soziale Netzwerke werden zu TV-Sendern, auf denen sich die Nutzer den Content gegenseitig zusenden und diesen mitproduzieren. Leonhard: “The future of creating is sharing. The option of control does not exist any more. The depth of openness for the consumer and the company´s revenue growth rate will be related!” Social advertising, so seine Prognose, wird bis 2012 rund 30% des digitalen Marketings ausmachen. Den gesamten Vortrag können sie im Video sehen.
Wo ist die Party? Carlsberg ortet mit GPS und Online-Tools
Der Braugigant Carlsberg hat in Schweden mit Where´s the Party eine Webseite gestartet, die eigentlich ein Radar ist: Mit der Handyapplikation auf der Webseite bleiben die angemeldeten Nutzer per GPS-Verortung in Kontakt und werden mit Twitter- und Facebook-Accounts verbunden. Partys im Umkreis des eigenen Standortes werden dem Nutzer angezeigt sowie andere Leute, die dorthin gehen. Auf Wunsch selektierbar nach Geschlecht, Beziehungsstatus und musikalischen Vorlieben. In Deutschland gibt es übrigens auch eine Seite, über die man erfährt, wo die nächste Party in der Nähe steigt und wer sonst noch dort hingeht und auf was diese Personen stehen. Unsere.
Soziale Netzwerke machen glücklich: Artikel in der ZEIT
In der aktuellen Ausgabe der ZEIT – hier auch online verfügbar – gibt es einen schönen Beitrag über soziale Netzwerke und ihre “heilsame” Kraft. Unter anderem wird eine Langzeitstudie der Politikwissenschaftler James Fowler und der Sozialmediziner Nicholas Christakis präsentiert – wir hatten ihre Forschungen zu “Happiness Clusters” hier schon einmal vorgestellt – die das Befinden von rund 5.000 Probanden über einen Zeitraum von 20 Jahren verfolgt: Sie entdeckten, dass sich Gesundheitsverhalten und allgemeines Wohlbefinden wie ansteckende Viren in Netzwerken verbreiten und dabei manchmal überraschende Fernwirkungen entfalten. Es würde uns natürlich sehr freuen, wenn wir als soziales Netzwerk unseren Teil zu glücklicheren und gesünderen Menschen beitragen!
Foursquare: Das Nightlife wird zum Videospiel!
Dennis Crowley, der schon die mobile Community Dodgeball in den USA hochgezogen hat, verwandelt die Samstagnacht jetzt in ein Videospiel: Auf Foursquare, einer mobilen Applikation für iPhone und Blackberry, können die User ihre Freunde wissen lassen, wo sie ausgehen und Locationtipps geben (ähnlich wie bei uns auf virtualnights). Der Clou: Je mehr Orte sie besuchen, desto mehr Punkte gibt es. Wer einen Nightlifespot am häufigsten besucht hat, wird “Bürgermeister” (mayor) der Location. Momentan läuft Foursquare noch in private beta – man darf gespannt sein, wie es sich entwickelt.
Member Communities in Deutschland wachsen überdurchschnittlich
Nielsen Online hat ermittelt, dass die Aktivität in Social Networks und in Member-Communities web-weit schon Platz vier aller Online-Aktivitäten einnimmt, mit einer globalen Reichweite von
67 %. Das sind 5 % mehr als im Vorjahr. Den stärksten Zuwachs erfuhr dabei Deutschland: 51 % der Deutschen, die online sind, nutzen nun soziale Netzwerke, 12 % mehr als 2007. Während die Verweildauer im Web global um 18 % stieg, ist sie in Member Communities gar um 63 % gewachsen – auf sagenhafte 45 Milliarden Minuten weltweit. Auf dieser dynamischen Welle reitet virtualnights mit: Von Ende 2007 bis Ende 2008 hat sich unsere Mitgliederzahl von knapp 100.000 auf 300.000 Member verdreifacht! Markenhersteller, aber auch Clubs und Veranstalter, Shops und Labels, die von unserem Wachstum profitieren wollen, seien an dieser Stelle ganz unbescheiden auf unsere zahlreichen und branchenspezifischen Werbemöglichkeiten hingewiesen. Wachsen Sie mit uns!
Keine Angst, es sind nur Silent Raver!
In britischen und amerikanischen Großstädten, allen voran natürlich New York und London, finden derzeit immer mal wieder witzige Ableger der Flashmob-Bewegung statt: Hunderte, manchmal Tausende von Leuten, die sich zu ihrer Kopfhörermusik bewegen. Tanzen ohne Massenbeschallung – Silent Raves. Die funktionieren so:
- Verabredung über bekannte Wege (Social Networks, Mailinglisten etc.)
- jeder bringt seine eigene Musik mit (MP3-Player, Kopfhörer)
- Treffen zum vereinbarten Zeitpunkt an vereinbarter Stelle
- zehn Sekunden vor Beginn des Raves startet der Countdown
- und (erst) dann darf zur eigenen Musik abgeravt werdenAllerdings bekommen mittlerweile auch die offiziellen Stellen immer früher Wind von den Silent Raves. Ein Rave in Norwich am 21. Februar wurde von der Polizei kurzerhand aufgelöst….
Video-Frage: Wie sieht die Zukunft von Social Media aus? Experten antworten
Auf der britischen Social Media-Veranstaltung Amplified stellten die Jungs von Our Man Inside diese Frage einigen teilnehmenden Experten. Überzeugende und überraschende Antworten: alles zu sehen im Video.
Soziale Netzwerke und “Happiness Clusters”: Wer lacht, hat mehr Freu(n)de!

Durchaus interessant: Die beiden Forscher Nicholas Christakis und James Folwer haben untersucht, wie sich “Happiness Cluster” in sozialen Netzwerken bilden. Dafür wurden die hochgeladenen Fotos auf 1.700 Facebook-Profilen untersucht. Es stellte sich heraus: Wer auf seinen Bildern lacht, hat größere Freundeskreise und steht häufiger im Zentrum dieser Kreise als Personen, die weniger häufig lachend zu sehen sind. In einem studentischen Freundes-Cluster von 353 Personen wurden Fotos analysiert, auf denen mehrere Personen zu sehen sind (Fotos mit lachenden Personen gelb, finster dreinblickende Gruppen blau, grün: gemischt). Ergebnis:Notice how strongly the blue nodes and the yellow nodes cluster together, indicating large-scale structure of smiling in the online network. Moreover, people who do not smile seem to be located more peripherally in the network. In fact, statistical analysis of the network shows that people who smile tend to have more friends (smiling gets you an average of one extra friend, which is pretty good considering that people only have about six close friends). Not only that, but the statistical analyses confirm that those who smile are measurably more central to the network compared to those who do not smile. That is, if you smile, you are less likely to be on the periphery of the online world. It thus seems to be the case, online as well as offline, that when you smile, the world smiles with you.
Der empirische Beweis: Lachen bringt mehr Freu(n)de in sozialen Netzwerken!


