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Freiwillige vor: 100 Volunteers beim Juicy Beats Festival in Dortmund

100 freiwillige Helfer packen mit an, wenn am 31. Juli das Juicy Beats Festival im Dortmunder Westfalenpark steigt: Auszubildende und Studenten aus dem PR- und Veranstaltungsbereich, aber auch viele, die einfach mal an einem großen Festival mitwirken möchten. Die Volunteers betreuen den Infostand, helfen beim Künstler- und Presseempfang und machen das Stage-Management auf den kleineren Bühnen, die im gesamten Park verteilt sind. „Natürlich kann man dabei viele praktische Erfahrungen und Einblicke in die Organisation und Durchführung eines so großen Events erlangen, den meisten Helfern geht es aber vor allem um den Spaß, die Spannung und die tolle Atmosphäre im Backstagebereich“, berichtet Stefanie Franke vom UPop e.V.. Die gelernte Veranstaltungskauffrau ist für die Organisation der Volunteer-Jobs verantwortlich. Sie selbst hat vor drei Jahren beim Juicy Beats als Volunteer mitgemacht – und ist mittlerweile ein festes Mitglied im Team.
Für das Festival werden noch Bewerbungen entgegengenommen unter volunteer@juicybeats.net bewerben.
Foto: Valentin Mühl
Vorbildliche Ohrenschutz-Kampagne: Don´t Lose The Music

Laute Musik macht Spaß. Aber sie ist nicht ungefährlich, denn sie kann die Ohren bekanntlich dauerhaft schädigen. Besonders bei Club- und Festivalbesuchen besteht hohes Risiko, nicht selten liegt die Beschallung hier bei rund 110 Dezibel, was dem viel zitierten Start eines Düsenjets entspricht. Allein darauf zu vertrauen, dass veranstalterseitig für Schutz gesorgt wird, ist naiv – umso wichtiger ist es, Aufklärung zu betreiben. Vorbildlich ist da die britische Kampagne Don´t Lose The Music: Mit der Facebook-App auf der Webseite lassen sich die eigenen Lauscherchen per Schnelltest auf das Nochvorhandensein ihrer Funktion überprüfen. Zusätzlich gibt es Tipps für den Hörschutz auf Events, aber auch News und Stories rund um Veranstaltungen. Auch für Betreiber und Veranstalter wurden Infos bereitgestellt, wie sie ihre Gäste gegen zu viel Schalldruck schützen können. Bekannte Acts wie Judge Jules, Kele (Bloc Party) oder Faithless unterstützen die Kampagne.
Glastotag: Weltrekordversuch im Fototagging

Erkennst Du Dich auf diesem Foto? Oder einen Freund? Immerhin sollen 70.000 Personen auf diesem Bild zu sehen sein, das auf dem diesjährigen Glastonbury-Festival aufgenommen wurde. Mit zwei 50 Megapixel Hasselblad H4D-50-Kameras wurden 36 Bilder zusammengesetzt, die 180 Grad und 350 Meter abdecken. Über eine Facebook-Integration können die Eventbesucher sich und ihre Freunde vertaggen; Ziel ist es, einen Tag-Weltrekord aufzustellen. Das Foto wurde übrigens nicht während eines Konzerts, sondern während des Englandspiels gegen Slowenien bei der Weltmeisterschaft in Südafrika aufgenommen. Im nächsten Spiel, das England bestritt, hätte man dann wohl vor allem die meisten betretenen Gesichter auf einem Bild festgehalten – im Gegensatz zu freudestrahlenden Gesichtern hier, hier und hier!
Vom Big Bang zu Bambi: Dominik Eulberg lädt ins Planetarium
Dass Dominik Eulberg durch sein Interesse für die Welt der Vögel – auf seinem Album Flora und Fauna stellte der Hobby-Ornithologe diverse Exemplare vor – einen Sonderstatus unter den DJs einnimmt, ist bekannt. Jetzt performt der Tausendsassa aus dem Westerwald auf der diesjährigen Time Warp in einer ganz besonderen Location: Im Planetarium Mannheim wird er sein Auditorium in Vom Big Bang zu Bambi auf eine audiovisuelle Rundreise durch die Natur mitnehmen. Dabei geht es um Themen wie Harmonielehre, Distanzen im Universum und natürlich Vogelgesang. Schon 2009 wurde das Planetarium zur Time Warp-Location, damals mit einem Kopfhörerkonzert von DJ Koze. Das Video dazu oben.
Location: Planetarium
Willhelm-Varnholt-Allee 1 (Europaplatz)
68165 Mannheim
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Eintritt: 10,- € VVK zzgl. Gebühr, 12,- € Abendkasse
DTEP: Förderprogramm für niederländische Acts im Rahmen von RUHR.2010

Im Rahmen des Event-Sogs, den das Kulturhauptstadtjahr Ruhr.2010 erzeugt, hat das niederländische Musik-Exportbüro Musicxport.nl ein besonderes Angebot für alle Veranstalter auf die Beine gestellt: Das DTEP (Dutch Talent Exchange Program) bietet Festivalveranstaltern im Raum Rhein-Ruhr eine direkte monetäre Unterstützung, wenn sie im Rahmen des DTEP-Programms niederländische Bands & DJs verpflichten. “Das DTEP ist anwendbar auf jeden holländischen Act”, erklärt Manfred Tari von Pop100.com, Dortmund, der das Programm auf deutscher Seite koordiniert. Zusätzlich werden die Veranstaltungen, auf denen niederländische Künstler performen, sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland landesweit beworben. Vorgestellt wurde DTEP im Rahmen der Musikmesse Eurosonic/Noorderslag in Groningen. virtualnights war vor Ort und konnte sich von der Qualität der vielen niederländischen Acts überzeugen. Und nicht nur wir: Das Festival brach in diesem Jahr alle Rekorde, mit 18.000 Besuchern, 259 Acts und 2.800 Vertretern aus der Musikbranche.
Kontakt DTEP:
Projekt Management Deutschland
Pop100.com, Herner Straße 2, 44139 Dortmund
Tel.: +49-(0)-231 1061774
Manfred Tari
Ulrike GubaProjekt Management Niederlande
Musicxport.nl,
Tel.: +31-(0)-356 727400
Ruud Berends
CeBIT Sounds: 2010 werden Musik, IT, Business und Festival verknüpft

Früher gab es auf der CeBIT vor allem Hardware zu sehen. Doch längst sind die spannendsten Trends der Branche digital, ergo nicht so richtig physisch greifbar, und so muss sich die Messe reformieren. 2009 wurde mit dem Konzept Webciety schon der erste Schritt in diese Richtung gemacht, mit Podiumsdiskussionen, Präsentationen und gemeinsamen Messeauftritten kleiner, innovativer Unternehmen unter einem Dach. 2010 wird dem Thema Musik und IT ein breiter Raum gegeben: Unter dem Titel CeBIT Sounds! werden Musik, Business und Festival unter einem Dach vereint. Information der Messe: “Die Wertschöpfungskette der Musikindustrie ist inzwischen komplett digitalisiert – von der Entstehung über den Vertrieb bis hin zum Konsum. Die CeBIT will dies umfassend und mit Unterstützung zahlreicher namhafter Partner aufgreifen. Hier werden große Plattenfirmen und kleine Labels, Medien und Marken, Musik-Hardware und Software-Produzenten sowie zahlreiche Internet-Unternehmen zusammen finden, um gemeinsam die Zukunft des internationalen Musik-Business mit zu gestalten.” virtualnights wird sich vor Ort davon überzeugen, ob dieses Konzept aufgeht – und natürlich werden wir auch von den Partys berichten!
Mehr Infos: www.cebit.de/sounds
virtualnights präsentiert die Clubnacht im Rahmen der c/o pop
Sie ist in vollem Gange, die c/o pop in Köln, mit einem Businessbereich und jede Menge spannender Events. Ganz besonders freuen wir uns auf die morgige Clubnacht, die virtualnights in diesem Jahr präsentiert: Die Clubs der Stadt, u.a. Odonien, Gebäude 9 und Stadtgarten, zeigen sich von ihrer besten Seite und präsentieren Acts wie Goldie Locks (Foto), Theo Parrish und Mathew Jonson. Hier gibt es mehr Infos zur Club-Rundreise. Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß!
Sound of Cologne: Diskussionsabend zum Auftakt der c/o pop 2009
Auftakt der diesjährigen Ausgabe von c/o pop Festival & Convention ist bereits am kommenden Mittwochabend, den 12. August: Dann nämlich lädt das neue Musiknetzwerk Sound of Cologne zu einem Branchentalk zum Thema Die Zukunft der Musikindustrie in die Kölner Opernterrassen. Die Diskussionsrunde beginnt um 18 Uhr mit einer Anmoderation von Ralf Plaschke, Gesellschafter der PopData GmbH und Mit-Initiator von Sound of Cologne. Anschließend übernimmt Lothar Gorris, Kulturchef beim SPIEGEL, die Gesprächsrunde mit ausgesuchten Vertretern der Musikbranche. Darin trifft Sascha Lazimbat, Managing Director Business & Corporate Development der Warner Music Group und Geschäftsführer des digitalen Musikvertriebs Zebralution, auf Georg Oeller, Vorstandsmitglied der GEMA und Spreeblick-Gründer Johnny Haeusler, einer der Organisatoren des Social Media Konferenz re:publica. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend!
Das Kreativzentrum Sound of Cologne ist vor einigen Monaten ins ehemalige Verwaltungsgebäude des Duftwasserherstellers 4711 eingezogen. Die Kölner Musik- und Veranstaltungswirtschaft hat damit auf drei Etagen eine neue Heimat gefunden, in der 50 Firmen mit über 200 Mitarbeitern auf rund 3.000 Quadratmetern Nutzfläche logieren, darunter die c/o pop-Leitung, das Magazin Intro sowie die PollerWiesen-Macher Hoffmann & Peiki GmbH.
Juicy Beats 2009: Mobiler Festival-Wegweiser für Echtzeit-Orientierung
Wieder mal eine technische Innovation für die Festivalzeit – aber dieses mal nicht aus dem Ausland, sondern mitten aus dem Revier: Das Juicy Beats in Dortmund setzt dieses Jahr erstmals einen Festivalwegweiser für das iPhone vor, der gemeinsam mit den Softwareentwicklern der Firma GeoMobile entwickelt wurde.
Mit über 100 Live- Acts und DJs auf sechs Bühnen und 14 Tanzflächen im ganzen Westfalenpark zählt das Juicy Beats zu den größten Musik-Festivals der Region. Bei dieser Fülle an Künstlern und Spielorten konnte man bislang als Besucher schon einmal den Überblick verlieren. Besitzer eines iPhone oder iPod Touch haben es dabei in Zukunft leichter: Die von GeoMobile entwickelte Anwendung zeigt nicht nur alle Bühnen auf einer interaktiven digitalen Karte an, sondern gibt auch ausführliche Informationen über Programm und Zeiten, sowie Infos, Fotos und Videos zu allen Künstlern. Ein integrierter Twitter-Nachrichtenkanal informiert zudem über aktuelle Neuigkeiten auf dem Festivalgelände.
Besonders freuen sich die Organisatoren über die Ortsbestimmung, die auf dem iPhone 3G möglich ist: „Damit kann man jederzeit die eigene Position auf dem Festivalgelände anzeigen und sogar sehen, wie man sich von Bühne zu Bühne durch den Park bewegt. Damit werden sicher viele Gäste großen Spaß haben“, berichtet Festivalorganisator und Dortmunder House-Urgestein Carsten Helmich. Ab Mitte Juli ist die Applikation kostenlos im AppStore zu haben.
Handys auf dem Festival aufladen: öko-korrekt mit der Power Pump
Wer auf dem Festival schon mal leidvoll erleben musste, wie sein Akku schlapp gemacht hat, den wird das hier interessieren (und Markenartikler, die einen Besuchsgrund ihres Festivalzelts vorweisen möchten, sicher auch): UK-Mobilfunker Orange setzt auf britischen Festivals das Chill´n´Charge-Zelt ein, in dem Handybesitzer ihrem besten Stück neuen Lebenssaft einspeisen können. 2009 sogar erstmals ökologisch korrekt: Die Power Pump wird wie ein Blasebalg betrieben und lädt den Akku so auf “grüne Weise” auf. Auf dem Glastonbury feierte das Tret-Tool seinen Einstand. Wer allerdings lieber konventionell laden möchte und nur auf dem Dancefloor stampfen, kann weiterhin eine der herkömmlichen Ladestationen im Zelt ansteuern…



