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Britische Club-Studie: Ausgehen in den letzten 20 Jahren günstiger geworden

Die britische PR-Firma Outpost hat eine durchaus interessante Studie veröffentlicht: Demnach sind die realen Kosten für das Ausgehen (Clubbing) in den letzten 20 Jahren um mehr als 9% gesunken. Der Grund dafür, so David Silverman von Outpost, seien vor allem zunehmend kostengünstige Events qualitativer Art, die ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis böten. Geringere Eintrittspreise, günstigere Drinks und mehr Happy Hour-Promotions werden als mögliche Elemente für die Vergünstigung ins Feld geführt: Legten die Briten 1990 noch exakt 32.64 Pfund für eine “night out” hin, sind es 2010 59.40 Pfund. Nominaler Anstieg, realer Rückgang, denn mit Berücksichtigung der Inflation ist das fast ein Zehntel günstiger als vor 20 Jahren. Real angestiegen ist der Konsum von Alkohol, und zwar um 15%, ebenso der Preis für das beliebte “Pint”, der 2012 bereits die Fünf-Pfund-Marke erreichen könne.
Bitkom: Frauen nutzen Smartphones für Web-Zugang häufiger
Der Bitkom hat eine neue Studie veröffentlicht, die ergeben hat: Frauen liegen bei der Nutzung von Smartphones für den Zugang zum Web leicht vorne. Elf Prozent von ihnen gehen mit den internetfähigen Handys online, gegenüber neun Prozent der Männer. Insgesamt steigt die Nutzung des mobilen Webs stetig: So geht bereits jeder fünfte Nutzer mit mobilen Computern wie Laptops oder Netbooks online, jeder zehnte mit dem Handy. Erwartungsgemäß große Unterschiede gibt es im Altersvergleich: Jeder Sechste unter 30 Jahren geht mit dem Handy ins Netz, die Über-65-Jährigen nutzen ihr Mobiltelefon fast ausschließlich zum Telefonieren oder für SMS.
virtualnights.com hat für das mobile Internet eine kostenlose iPhone-App entwickelt, mit der ortsbezogene Infos und Bewertungen gelesen und hinzugefügt werden können.
94% nutzen soziale Netwerke für Event-Info: Ergebnisse unserer Umfrage “going out”

Social Networks und Freunde sind die Haupt-Infoquelle, wenn es um die Party- und Eventplanung oder Locations geht. Und: Die meisten Umfrage-Teilnehmer gehen zweimal pro Woche aus. Das sind die zentralen Ergebnisse unserer Studie „going out“.
Was ist Dir beim Ausgehen wichtig? In unserer Umfrage going out wurden die Ausgeh-Häufigkeit, Location- und Event-Präferenzen, Informationsquellen und persönliche Vorlieben ermittelt. Zentrale Ergebnisse der Umfrage: 94% der Teilnehmer (n=586) informieren sich durch soziale Netzwerke über Event-Termine und Locations, 72% (Mehrfachnennungen möglich) geben ihre Freunde als Info-Quelle an. Zeitschriften nehmen mit 19% einen deutlich geringeren Stellenwert ein.
Die Frage „Wie oft gehst Du aus?“ (Einfachnennung) beantworteten 39% mit „zweimal pro Woche“, 28% mit „einmal pro Woche“ und 17% mit „dreimal pro Woche und häufiger“. 60% gaben dabei an, am häufigsten in „Clubs und Discotheken“ zu gehen. 36% geben pro Ausgeh-Abend 10 bis 20 Euro aus, 23% der Teilnehmer 30 bis 50 Euro und 20% 20 bis 30 Euro. Als „sehr wichtig“ gaben 73% an, „etwas mit Freunden zu machen“. Für 51% ist das Musikangebot „sehr wichtig“, für 49% das Ambiente. Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erachten 81% für „sehr wichtig“ oder „wichtig“. Flirten und neue Leute kennen zu lernen, ist für 37% wichtig und für 21% sogar sehr wichtig. Nur 10% geben an, es sei weniger wichtig oder unwichtig für sie.
Weitere Teilergebnisse: Für genau 50% trifft die Aussage „Ich gehe gern in unterschiedliche Locations“ weitgehend zu (34% sagen: „trifft völlig zu“); für 45,5% trifft „Ich gehe gerne in neue Locations, um mir ein Bild von ihnen zu machen“ weitgehend zu, für 42,4% trifft es völlig zu. Bei „ich feiere am liebsten in meinem Stammladen“ scheiden sich die Geister: 53% stimmen völlig oder weitgehend zu, 47% eher nicht oder überhaupt nicht. Das Portal virtualnights.com und seine aktive Community spielt bei der Ausgeh-Planung eine wichtige Rolle: 63% geben an, Veranstaltungen zu besuchen, zu der sie von anderen Usern eingeladen wurden. 58% bewerten Veranstaltungen und 36% haben schon selbst Veranstaltungstermine angelegt.
Vertrauen im digitalen Zeitalter

Ein spannendes Projekt: Wie ist es eigentlich um das Thema Vertrauen im digitalen Zeitalter bestellt? Das wollte der britische Guardian wissen und befragte dazu 752 Personen. Ein Ergebnis: 56% der Teilnehmer gehen davon aus, dass den meisten Menschen vertraut werden könne, und zwar unabhängig, ob der Kontakt on- oder offline stattfindet. Ein weiteres: Den Empfehlungen von Freunden auf sozialen Netzwerken schenken sie mit 66% fast ebensoviel Vertrauen wie den online verfügbaren Meinungen und Bewertungen von Zeitungs- und Magazinrezensenten.
Und: Die junge Zielgruppe vertraut den Empfehlungen von Freunden auf sozialen Netzwerken deutlich mehr (75%) als ältere Zielgruppen, über 65 Jahren vertrauen nur rund die Hälfte diesen Quellen, was der Guardian auf die seltenere Nutzung von Online-Medien zurückführt. Zentrales Ergebnis aber: Ob man die Person kennt, ist bei dem Vertrauen von Aussagen – on- wie offline – am wichtigsten. 89% vertrauen ihren Freunden, 80% der Familie, aber nur 3% Fremden.Für unser Ausgeh-Portal ist das Weiterempfehlen von Events und Locations sowie das Weitertragen von News über Freunde innerhalb des Netzwerks ein zentraler Mechanismus – und das online wie auf den Veranstaltungen selbst, zu denen sich unsere Nutzer-Freundeskreise verabreden. Nicht umsonst nennen wir uns virtualnights – Events and Friends!
Zeitschriften überholt: Online-Werbemarkt Deutschland steigt auf 4,1 Mrd. Euro

Der Online-Werbemarkt in Deutschland ist 2009 um zwölf Prozent auf 4,1 Milliarden Euro gewachsen, wie der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) mitteilt. Mit einem Werbemarktanteil von 16,5 Prozent überholt das Internet erstmals die Publikumszeitschriften und ist jetzt drittstärkstes Werbemedium in Deutschland (hinter TV und Zeitung). 2010 wird ein weiteres Bruttowachstum der Online-Werbung von 14 Prozent prognostiziert. “Online-Werbung konnte trotz anhaltender Wirtschaftskrise ein Bruttowachstum von zwölf Prozent für sich verbuchen. Auch für 2010 sehen wir ein weiteres Wachstum von 14 Prozent, was sich netto im Bereich von fünf bis sechs Prozent bewegen wird”, so Paul Mudter (IP Deutschland), Vorsitzender des OVK (Online-Vermarkterkreis) im BVDW.
Mit 2,17 Milliarden Euro hielt klassische Online-Werbung 2009 den größten Anteil am Online-Werbemarkt in Deutschland, gefolgt von Suchwortmarketing mit 1,62 Milliarden Euro. Im Affiliate-Markting erreichten die Bruttowerbeinvestitionen erstmals mehr als 300 Millionen Euro. Auch Wallpaper waren 2009 mit einer Wachstumsrate von 65 Prozent sehr gefragt. Mudter: “Wir gehen davon aus, dass Bewegtbild-werbung im Internet auch 2010 weiter stark zulegen wird.”Mehr Infos: www.ovk.de
Infos zu Werbemöglichkeiten auf virtualnights.com: werbung.virtualnights.com
going out: virtualnights startet Ausgeh-Umfrage

Was ist beim Ausgehen wichtig? Gute Drinks, gute Musik oder gute Preise? Feiern mit Freunden oder Flirten mit Unbekannten? Clubben oder Kneipentour – oder der Besuch mehrerer Locations? virtualnights stellt diese Fragen jetzt seinen Nutzern im Rahmen der Ausgeh-Umfrage going out 2010. Unter allen Teilnehmern werden hochwertige Gewinne verlost, unter anderem eine Ski-Reise von Sportura.de und ein Snowboard zum Selbstgestalten. Die Umfrage läuft bis Mitte März; anschließend werden wir die Ergebnisse veröffentlichen.
Motorola-Studie: soziale Netzwerke ändern Mediennutzung
Das Media Engagement Barometer von Motorola hat analysiert, wie Verbraucher in Europa die Vielzahl an Video-Inhalten heute konsumieren. Ergebnisse für Deutschland: 30 Prozent schauen Videos über das Internet, 10 Prozent nutzen On-Demand-TV-Angebote und 11 Prozent laden sich mindestens einmal pro Woche Videos aus dem Internet herunter. Und: Fast die Hälfte der Befragten in Deutschland (41 Prozent) möchte gerne mehr darüber wissen, wie sie über unterschiedliche Endgeräte auf digitale Inhalte zugreifen können. Stefan Löhmann, Senior Sales Manager Home & Network Mobility bei Motorola: „Soziale Netzwerke, das Internet oder Smartphones haben den Umgang mit medialen Inhalten über alle Altersstufen hinweg verändert. Anwender möchten jederzeit ihre persönlichen, für sie relevanten Inhalte mit dem Endgerät ihrer Wahl einsehen oder austauschen können.” Konsequenterweise werden die Studienergebnisse in Form eines Videos präsentiert.
Zwei Bildschirme: Immer mehr junge TV-Seher surfen nebenbei (und umgekehrt)

Die zeitgleiche Nutzung verschiedener Medien ist bei der jungen Zielgruppe zwischen 14 und 29 weit verbreitet: 26 Prozent der TV-Nutzung findet parallel zu anderer Mediennutzung statt. So wird in der Primetime zugleich im Internet gesurft: 60 Prozent sind zugleich online, wenn der Fernseher läuft. Das ist Ergebnis der aktuellen Leisure Time Studie von Viacom Brand Solutions, Sales Unit von MTV Networks Germany. Weiteres Ergebnis: Besonders die “digital natives” nutzen die Medien parallel. Bei den 14-19-jährigen sind es 33 Prozent, in der Gruppe zwischen 20-24 Jahren 30 Prozent. Insgesamt wurden dazu 702 Jugendliche aus Deutschland befragt, zu gleichen Teilen männlich und weiblich.
MusicDNA vs. Mixtape: Jeder Trend erzeugt einen Gegentrend
Die Digitalisierung kennt keine Möglichkeitsgrenzen. Das stellt MusicDNA unter Beweis, ein neues Datenformat für Musik, bei dem die eigentliche Soundspur nur noch einen Bruchteil der Gesamtinformation ausmacht und in einen tiefen Kontext aus Attributen wie Stimmung, Farbe, Ähnlichkeit, Tempo oder Dichte der Instrumentation eingebettet ist. Das Format ist sogar in der Lage, sich selbst upzudaten und so immer neue Informationen und Relationen herzustellen. Wow. Und auf der anderen Seite zeigt ein wirklich goldiger Kurzfilm, wie die digital natives ein Medium ihrer Vorfahren nutzen, um Aufmerksamkeit zu schaffen: Die Kassette als Schellack-Schätzchen lässt das kleine Mädchen hüpfen. Süß!
Prognose: Auch 2010 Umsatzplus in der Digitalen Wirtschaft
Mehr als zwei Drittel der Unternehmen der digitalen Branche gehen 2010 von einem Umsatzplus aus, gab der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) bekannt. Selbst im Krisenjahr 2009 steigerten rund 70 Prozent der Unternehmen den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr beziehungsweise erzielten ein gleiches Ergebnis. Entsprechend sehen 90 Prozent den Online-Bereich auch 2010 weiter auf Wachstumskurs.
Bei den Medien Print, TV und Radio wird dagegen mit Abschwung oder Stagnation gerechnet. Die Zahlen gehen aus einer aktuellen BVDW-Umfrage hervor. “Trotz einer weltweiten Wirtschaftskrise ist die Online-Branche 2009 stabil geblieben. Die digitale Wirtschaft hat ihre Chance genutzt und die Effizienz des Online-Marketings sowie die Bedeutung des Internets als Vertriebskanal und Unterhaltungsmedium unter Beweis gestellt. Für 2010 rechnen wir daher mit einem Anstieg der Budgets für Online-Werbung und höheren Investitionen zum Auf- und Ausbau von Online-Geschäftsmodellen. Treiber hierfür sind unter anderem das Mobile Internet, die zunehmende Bedeutung des Social Media-Umfelds, aufmerksamkeitsstarke Bewegtbildwerbung sowie insgesamt die höhere Gewichtung der digitalen Markenführung im Web”, sagt BVDW-Präsident Arndt Groth (Adconion Media Group).
