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Bitkom-Erhebung: Mobiles Web wird Normalität
Das mobile Web auf dem Weg zum Mainstream: Laut aktueller Bitkom-Erhebung nutzen es in Deutschland bereits 10 Millionen Handy-Besitzer. 8 Millionen rufen Webseiten auf, 4 Millionen schreiben Mails und ebenfalls 4 Millionen nutzen Apps. Besonders beliebt ist das mobile Internet bei der Zielgruppe 14- bis 29: 24 Prozent der Jüngeren rufen Webseiten auf, 14 Prozent schreiben E-Mails und 13 Prozent nutzen Apps. Das mobile Web begleitet so immer mehr junge Menschen durch den Tag – von überall aus können Inhalte abgerufen, der Kontakt mit Freunden gehalten, Informationen, Fotos, Videos und andere Dinge miteinander geteilt werden.
Diesen Trend – mobil, unterwegs, vernetzt, kommunikativ – haben wir zum zentralen Thema unserer aktuellen Clubtour für Sony Ericsson gemacht: Hier werden der Zielgruppe zeitgemäße Handy-Modelle vorgestellt, die genau ihren Bedürfnissen und Wünschen entsprechen. Die Termine der Tour finden Sie hier.
Go Smart 2012: Intensivnutzung von Smartphones steigt um 83%
Always in touch: Die intensive Nutzung von Smartphones wird sich bis 2010 um 83% steigern, befundet die aktuelle Studie Go Smart 2012 des Trendbüros Hamburg in Zusammenarbeit mit tns infratest und Google für das Versandhaus Otto. Zitat aus der Studie: Der einfache Zugang zu ständig verfügbaren Online-Angeboten bereichert den Alltag und bietet eine neue Form der nutzerbezogenen Effizienz. Getrieben durch die steigende Bedeutung Sozialer Netzwerke und das ständige In-Verbindung-Stehen mit Freunden und Bekannten wird Kommunikation deutlich offener. Das „Always-On” ist die technische Grundlage des Mindsets, „Always-In-Touch” die soziale Konsequenz. Die Gruppe derjenigen, die das mobile Web via Smartphone intensiv nutzen, steigt um 83 Prozent – schon jeder zehnte Deutsche wird im Jahr 2010 täglich mobil online gehen. Besonders über Apps wird der Zugang erfolgen, denn sie bieten einen einfacheren Zugang zu Funktionen und Inhalten, indem sie technische Beschränkungen wie z. B. geringe Bildschirmgröße ausgleichen. Im Vergleich zum stationären Internet bieten Smartphones ständige Verfügbarkeit. Der Zugriff auf das Internet fügt sich ohne Unterbrechung in den Tagesablauf ein. Die Studie gibt es hier zum kostenlosen Download.
Hier können Sie die kostenlose App von virtualnights herunterladen!
Die Transparenz-Revolution: Neue Ausgabe des GDI Impuls
Gigantische Social Data-Mengen, die jeder Einzelne produziert und hinterlässt. Apps für jede Lebenslage. Daten, die durch Touchscreen und demnächst mit Duft-Informationen im wahrsten Sinne des Wortes “sinnlich” werden: Damit beschäftigt sich die neue Ausgabe des GDI Impuls, herausgegeben vom Gottlieb Duttweiler Institut aus der Schweiz. Welche Möglichkeiten sich aus den neuen Daten-Verknüpfungen ergeben, welche Herausforderungen sie mit sich bringen, wohin uns die technologisch-kulturelle Fortentwicklung dieses Trends bringen könnte – darüber haben sich die Autoren der Ausgabe ihre Gedanken gemacht. Für 25 Euro gibt es die Antworten. Hier: www.gdi.ch/de/publikationen/gdi-impuls-22010
Buma Rotterdam Beats: Neue Musik-Konferenz mit Festival
Ein neues Event für die Musikbranche: Am 26. und 27. November debütiert das Buma Rotterdam Beats mit einer Konferenz für Fachpublikum, einem Musikfestival, einem Talentprogramm und einem Award. Musikalisch stehen die Genres Dubstep, HipHop, R´n´b, Soul und Reggae im Fokus. With Buma Rotterdam Beats, a new festival is born that in terms of styles, talents and music perfectly matches the diversity of the city of Rotterdam. I am pleased that we chose for our city and look forward to the coming years, in which we hope Buma Rotterdam Beats will prove to be the music festival for these genres as well as a platform for international careers, so der Festivalleiter Roger Brouwn. Mehr Informationen sollen in Kürze bekannt gegeben werden.
Web TV: Jeder zweite Internetnutzer schaut schon zu
Web TV ist auf dem Vormarsch. 25 Mio. Deutsche, das ist fast jeder zweite Internetnutzer, greift bereits auf das so genannte IP-TV. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des BITKOM. Forsa befragte 1.002 in Privathaushalten lebende deutschsprachige Internetnutzer per Telefon. Am beliebtesten: kurze Videoclips (40% der Internetnutzer). Jeder sechste (17 Prozent) verfolgt TV-Sendungen wie Tagesschau online, jeder achte sieht sich Filme per Download oder Livestream an. „WebTV ist ein rasant wachsender Markt“, so Axel Schmiegelow, Geschäftsführer von Sevenload. „Die Zuschauer finden im Internet ein Film- und Videoangebot, das weit über das Fernsehen hinausgeht und oft unabhängig von Zeit und Ort abgerufen werden kann.“ Auch virtualnights bietet neben seinem schon länger existierenden Videobereich seit kurzem auch ein Web TV-Format an: night.live TV by virtualnights – hier können Sie sich die bisherigen Folgen anschauen.
Aus Papierzeichnungen werden Clubbeats: neue DJing-Technik?
Dass es nicht immer nur Vinyl, zwei MKs und ein Mixer sind, die das Publikum zum Tanzen bringen, daran hat man sich gewöhnt. Haufenweise selbstgebrannte CDs, Laptops, externe Festplatten… so manches Set sieht heute aus wie ein Büro. Dazu passt auch eine neue Verfahrensweise, Beats zu produzieren: Der schwedische DJ Daniel Skoglund zeichnet Striche mit dem Stift auf Papier, diese werden abgelesen und zu einem Geräusch verarbeitet. Daraus entwickelt sich ein waschechter Beat! Noch ist das Ganze ziemlich in der Testphase, aber wer weiß – vielleicht gehören Papier und Bleistift bald zur Clubausrüstung? Für Live-Sets könnte das Drawdio-Prinzip, so der Name, jedenfalls recht spannend werden. Hier ein kurzes Video seiner Performance:
Social Networking bringt dem mobilen Internet meistes Wachstum
Der am schnellsten wachsende Anwendungsbereich des mobilen Internets der USA ist Social Networking. Das hat eine aktuelle Studie von comscore ergeben. Von den rund 70 Millionen Handynutzern in den USA, die schon Apps auf ihrem Handy besitzen und verwenden, nutzen rund 15 Millionen diese für den Zugriff auf Dienste wie Facebook und Twitter. Steigerung zum Vorjahr: 240 Prozent. Bei den 73 Millionen US-Handybesitzern, die per mobilem Browser im Web unterwegs sind, nutzen gar 30 Millionen die sozialen Netzwerke von unterwegs. Ein weiteres Wachstum wird erwartet.
www.comscore.com
Studie: Babys werden mit Veranlagung zum Tanzen geboren
Da bekommt der Slogan “Tanzen, Baby” eine ganz neue Bedeutung: Einer aktuellen Untersuchung zufolge haben Neugeborene und Babys eine Vorliebe für Tanzmusik. Dr. Marcel Zentner, Psychologe an der Uni York, hat mit Kollegen des Finnish Centre of Excellence in Interdisciplinary Music Research an der Universität Jyvaskyla herausgefunden: “Es ist eher der Beat als andere musikalische Elemente wie die Melodie, der Response bei den Kleinkindern erzeugt.” Zusätzlich fanden die Forscher heraus, dass die Babys umso mehr lächelten, je besser es ihnen gelang, sich synchron zur Musik zu bewegen. Das ist nicht nur süß, sondern auch bei ganz großen Kindern zu beobachten. Was aus Forschersicht noch geklärt werden muss: Warum haben Menschen diese Veranlagung zum Beat? Wir könnten sagen: Weil er das Beste ist. Aber wir sind da wohl zu befangen…Foto: davidandnalini
Social Media in der Gastronomie: Kai Brökelmeier referiert auf der Barzone Berlin
Die Barzone in Berlin ist einer der wichtigsten Messen für die Gastronomiebranche. In diesem Jahr ist virtual:nights:media nicht nur als Fachbesucher, sondern auch als Social Media-Experte dabei, und zwar in Person unseres Geschäftsführers Kai Brökelmeier: Er liefert im Rahmen der „Education Area“ einen Leitfaden für den gelungenen Einstieg von Gastronomie-Betrieben in die sozialen Netzwerke. Falls Sie in Berlin sind, schauen Sie doch mal auf der Barzone und in der “Education Area” vorbei!Termin: 4. und 5. Mai 2010, Arena Berlin. Der Vortrag findet am 5. Mai um 14.45 statt.
Mehr Infos: www.barzone.de
Tag des Geistigen Eigentums: Wie lässt sich Kreativität sichern?
Gestern war – das wussten wir zuvor ehrlicherweise nicht – der Tag des Geistigen Eigentums. Zur symbolträchtigen Uhrzeit 11 Uhr 55 fand im Berliner verdi-Gebäude eine Pressekonferenz statt. Auf dieser teilten die Vertreter der Medienverbände ihre Besorgnis hinsichtlich illegaler Downloads und forderten von der Bundesregierung mehr rechtlichen Schutz für die Kreativwirtschaft. Ansonsten, so hieß es, werde bald niemand in der Kreativbranche mehr von seinem Schaffen leben können, alle Professionellen schieden aus und es entstünde eine Amateur-Kultur. Gestützt wurde das dunkle Szenario von einer EU-Studie, die den Verlust von 1,2 Mio. Arbeitsplätzen und 240 Mrd. Euro durch Filesharing und Piraterie bis 2015 in Europa prognostiziert. “Wir dürfen einen der Leitmärkte (die Kreativwirtschaft, d. Red.) nicht der allgemeinen digitalen Coolness opfern”, so Dieter Gorny, Ex-Popkomm-Macher und Vorsitzender der deutschen Musikindustrie, mit Hinblick auf die unzähligen Umsonst-Seiten im Web. Die Vertreter der Branchen Buch, Film, Musik und Privat-Rundfunk/TV fordern ein Gesetz ähnlich dem umstrittenen französischen und englischen Hadopi-Prinzip, das nach zweimaliger Verwarnung des illegale Inhalte Tauschenden den Zugang zum Web sperrt. Ebenso sollen “edukative Maßnahmen” für Aufklärung sorgen. Wie diese aussehen sollen, darüber wurde allerdings nicht viel gesagt. Dabei wäre es an der Kreativwirtschaft, neben rechtlichen auch kreative Vorschläge zu machen, wie gesellschaftlich verträgliche Lösungen für einen Umgang mit geistigem Eigentum erreicht werden könnten. Festzuhalten bleibt für unser Unternehmen, das ein Teil dieser Branche ist: Es müssen Ansätze geschaffen werden, die kreatives Schaffen ökonomisch und die (pop)kulturelle Vielfalt sichern und zugleich das große Interesse der Nutzer an digitalen Inhalten, neuer Technologie und neuen Kommunikationsformen nicht beschränken. Wir werden den Fortlauf der Diskussion auf jeden Fall beobachten.
