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virtualnights launcht kostenlose iPhone-Applikation
virtualnights to go: Events, Locations und Fotos sind dank einer selbst entwickelten, kostenlosen iPhone-Applikation jetzt überall dabei. Auf monatlich rund 10.000 Event-Tipps, über 6 Millionen Party-Fotos sowie spannende Location-Tipps kann via iPhone jetzt von unterwegs zugegriffen werden.
Damit wird das Angebot von virtualnights für seine User noch attraktiver: Sie können nicht nur vor und nach dem Ausgehen, sondern auch mittendrin – ob im Club, auf dem Konzert oder beim Shopping – auf die Inhalte des Portals zugreifen. „virtualnights wird per iPhone-Applikation zum ständigen Begleiter und ein Teil des Ausgehens selbst“, erklärt Geschäftsführer Marcus Lerche.
Einen echten Mehrwert für den mobilen virtualnights-User stellt der Location Based Service dar: Welche Locations sich in der Nähe des aktuellen Standpunkts befinden, zeigt die von virtualnights selbst entwickelte Applikation mit Entfernungsangabe an. Das ist besonders praktisch, wenn man nicht in seiner eigenen Stadt unterwegs ist. „Unser Portal ist jetzt so dynamisch, wie unsere User es sind. Wir freuen uns, ihnen einen solchen Zusatznutzen bieten zu können“, sagt Marcus Lerche.Die iPhone-Applikation kann ab sofort kostenlos im Apple-Downloadstore herunter geladen werden.
BerMuDa: Popkomm-Ersatz mit gigantischem Line-Up
Schaut man sich das Aufgebot an, mit dem die Berlin Music Days, kurz BerMuDa, die ausgefallene Popkomm vertreten werden, dann sieht das schon eher nach Verdrängung und lange geplantem Putsch aus. Unter Mitwirkung aller relevanten Clubs wie Berghain, Tresor, Maria, Watergate, Weekend, Icon, Arena etc. bis hin zum von M_nus-Mastermind Richie Hawtin initiierten Saturday Adventure Club im Postbahnhof wird BerMuDa in seiner Summe dem internationalen Publikum ein Lineup der Superlative präsentieren. Hinzu kommen Tagesevents in den Clubs, die Business-Charakter haben werden (Panels, Diskussionen, Präsentationen), aber für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Für 2010 ist die Einrichtung von Möglichkeiten zum ungezwungenen Businessmeeting am Nachmittag und Labelcamps in zentral gelegenen und gut erreichbaren Locations geplant. “Als Hauptstadt der elektronischen Musik ist die Stadt längst in der Lage, mit den hier ansässigen Künstlern und Labels die Stadt in ein Mekka für musikbegeisterte Menschen aus der ganzen Welt zu verwandeln, denn die Koryphäen der elektronischen Musikszene haben längst ihren Wohnsitz nach Berlin verlagert, zu einladend sind die Freiräume und künstlerfreundlichen Strukturen der Stadt”, so die Veranstalter. Wird die Popkomm damit aufs Abstellgleis geschoben? Oder belebt Konkurrenz auch das Geschäft der Ur-Musikbusiness-Veranstaltung? Warten wir es ab. Das Programm der an BerMuDa teilnehmenden Clubs in der Woche vom 16.9. – 19.9.2009. findet sich hier:
Mehr Infos in Kürze!
Human Synthesizer: Aufmerksamkeitsstarke Single-Promo von Calvin Harris
Da hat sich Calvin Harris, der hierzulande über sein Stück Acceptable in the 80s ja vor allem mit GNTM in Verbindung gebracht wird, etwas Feines ausgedacht, um seine neue Single Get Ready for The Weekend zu promoten: Mit Hilfe von Kontakt herstellender Spezialfarbe kann er die Spuren der Single auf einem menschlichen Sythesizer spielen (lassen), der aus 15 Frauen besteht. Die natürlich in Bikinis ihren Job verrichten. Aufmerksamkeitsstark, eben. Oben das Making of, wer das Ergebnis oder mehr Bikinis sehen möchte, klicke bitte hier.
virtualnights präsentiert die Clubnacht im Rahmen der c/o pop
Sie ist in vollem Gange, die c/o pop in Köln, mit einem Businessbereich und jede Menge spannender Events. Ganz besonders freuen wir uns auf die morgige Clubnacht, die virtualnights in diesem Jahr präsentiert: Die Clubs der Stadt, u.a. Odonien, Gebäude 9 und Stadtgarten, zeigen sich von ihrer besten Seite und präsentieren Acts wie Goldie Locks (Foto), Theo Parrish und Mathew Jonson. Hier gibt es mehr Infos zur Club-Rundreise. Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß!
Sound of Cologne: Diskussionsabend zum Auftakt der c/o pop 2009
Auftakt der diesjährigen Ausgabe von c/o pop Festival & Convention ist bereits am kommenden Mittwochabend, den 12. August: Dann nämlich lädt das neue Musiknetzwerk Sound of Cologne zu einem Branchentalk zum Thema Die Zukunft der Musikindustrie in die Kölner Opernterrassen. Die Diskussionsrunde beginnt um 18 Uhr mit einer Anmoderation von Ralf Plaschke, Gesellschafter der PopData GmbH und Mit-Initiator von Sound of Cologne. Anschließend übernimmt Lothar Gorris, Kulturchef beim SPIEGEL, die Gesprächsrunde mit ausgesuchten Vertretern der Musikbranche. Darin trifft Sascha Lazimbat, Managing Director Business & Corporate Development der Warner Music Group und Geschäftsführer des digitalen Musikvertriebs Zebralution, auf Georg Oeller, Vorstandsmitglied der GEMA und Spreeblick-Gründer Johnny Haeusler, einer der Organisatoren des Social Media Konferenz re:publica. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend!
Das Kreativzentrum Sound of Cologne ist vor einigen Monaten ins ehemalige Verwaltungsgebäude des Duftwasserherstellers 4711 eingezogen. Die Kölner Musik- und Veranstaltungswirtschaft hat damit auf drei Etagen eine neue Heimat gefunden, in der 50 Firmen mit über 200 Mitarbeitern auf rund 3.000 Quadratmetern Nutzfläche logieren, darunter die c/o pop-Leitung, das Magazin Intro sowie die PollerWiesen-Macher Hoffmann & Peiki GmbH.
EU-Studie: Junge Konsumenten zahlen doppelt so häufig für Online-Content
Junge EU-Konsumenten lehnen überdurchschnittlich ab, für Online-Content zu zahlen. Das ist nicht überraschend. Aber: Sie geben online tatsächlich doppelt so viel aus wie andere Nutzer-Altersklassen. Das geht aus dem aktuellen Digital Competitiveness Report hervor. Demnach sind die 16- bis 24-jährigen nicht nur erwartungsgemäß die aktivsten, sondern auch die konsumaffinsten Online-Nutzer: 73 % nutzen das Web regelmäßig, um eigenen Content zu erstellten und zu teilen (z.B. via Blogs und Social Networks), und während nur 5 % des EU-Durchschnitts auch Geld für die Nutzung von Online-Diensten zahlen, sind es bei ihnen mit 10 % doppelt so viele. Vor allem, um bessere Qualität zu erhalten, sind gerade jüngere Leute zahlungsbereit, so die Studie. Das spricht für Freemium-Modelle.
Elektronischer Gruß an die Sonne: M.A.N.D.Y. und Co. vertonen Yoga-DVD
Vielleicht der ultimative Beweis, dass Yoga es vom esoterisch angehauchten Nischenphänomen zum hippen Breitensport geschafft hat? Statt Sitarsounds gibt es auf einer neuen DVD, die in Kürze in die Läden kommt, elektronische Schmankerl von M.A.N.D.Y. (Foto), Booka Shade und DJ T. zu hören, allesamt auf dem Berliner It-Label Get Physical gesignt (DJ T. haben wir kürzlich hier interviewt). Macht auch Sinn, denn gerade unter DJs ist Yoga äußerst beliebt – entspannend und praktisch überall praktizierbar (und Slipmats hat man als DJ ja sowieso immer dabei, hehe). Die DVD heißt Capricious Shiva – so viel Esoterik muss dann doch wohl erlaubt sein – und zeigt Übungen von und mit Lara Baumann, die auch einigen Stars, unter anderem Bryan Adams, die Gelenke verbiegt. Wir ziehen uns dann schon mal um!
50 Jahre Disco in Deutschland
Und wir dachten immer, Disco sei zeitlos, ein intrinsisches Gefühl mitten aus dem Herz, immer schon da gewesen – aber nix da: Disco wird 50. In Deutschland zumindest, oder gar weltweit? Angeblich nämlich stand die erste Discothek der Welt in – man lese und staune – Aachen: Der Scotch Club soll das Prinzip Schallplattenaufleger Ende der 50er eingeführt und kultiviert haben, Max Schautzer soll hier sogar mal hinter den Decks gestanden haben…
Jedenfalls ist das Ganze ein Grund zum Feiern, denn trotz Lounge, Club, Rave, Venue, Eventcenter und sonstigen Ausdifferenzierungen oder Neologismen: Das Prinzip Disco ist immer noch frisch wie am ersten Tag, und lockt immerhin 80 bis 90 Millionen Menschen hierzulande jährlich. Das freut natürlich auch den Bundesverband deutscher Diskotheken (BDT), und darum wird am 23. und 24. Oktober in der Aura Ibbenbüren eine große Party zu Ehren der Disco steigen. Die Köpfe – alte und junge – der Branche treffen sich vier Tage zuvor an selbem Ort, auf der alljährlichen discocontact. Wir sind natürlich dabei und bringen der Disco auch ein Geschenk mit. Aber was schenkt man so einer alten, ehrwürdigen Dame eigentlich? Puder für die Nebelmaschine? Eine Schaumparty-Kur? Noch eine Disco-Kugel? Nein, sondern: Das Versprechen, auch weiterhin unser ganzes Bestreben in den Dienst der Discotheken dieses Landes zu stellen. Schließlich haben wir Disco nahezu alles zu verdanken. Wir freuen uns auf die nächsten 50!P.S. Man beachte die virtuose Buchstabenanimation im Video.






